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15.02.2007 - Konsumenten mittels Partizipation an Produkte zu binden, ist nicht wirklich neu. Doch Pepsi verbindet den Produkt-Relaunch geschickt mit den Möglichkeiten von Web 2.0.

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Kunden als Designer

15.02.2007

Konsumenten mittels Partizipation an Produkte zu binden, ist nicht wirklich neu. Doch Pepsi verbindet den Produkt-Relaunch geschickt mit den Möglichkeiten von Web 2.0.

Eigentlich lautet die goldene Marketing-Regel ja den Corporate-Look nur sehr langsam und bedächtig zu verändern, damit die Konsumenten die Produkte noch wieder erkennen. Doch das Unternehmen Pepsi geht offensichtlich ganz andere Wege. Denn der Cola-Hersteller plant für das laufende Jahr insgesamt 35 Veränderungen am Look der Cola. Ziel dieser Verwandlungen ist es, die schwer zu fassende „Jahrtausend-Generation“ für das Getränk zu interessieren. Und dabei baut man auch auf eine gezielte Web 2.0-Strategie.

In den USA werden Konsumenten beispielsweise von der ersten Pepsi-Design-Dose auf eine Website verwiesen, auf der sie ein Billboard selber gestalten können, das dann im April auf dem Times-Square in New York gezeigt werden soll. Außerdem sollen die Konsumenten das Pepsi-Design für den Nascar-Flitzer von Jeff Gordon übernehmen. Für die internationalen Märkte sind zudem klassische Web 2.0-Video- und Musik-Portale geplant, auf denen Nutzer ihre selbst erstellten Inhalte mit anderen tauschen können. Weiterführend möchte Pepsi den Usern noch Zugang zu Verpackungsdesigns anderer großer Namen aus Sport und Musik verschaffen.

 


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