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19.02.2007 - Die IT-Abteilungen in Firmen sind dem kommen Wandel nicht wirklich gewachsen, lautet die Kritik. Zu geringe Reflexion der eigenen Rolle stellt dabei nur ein Manko dar.

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IT-Leiter haben es schwer

19.02.2007

Die IT-Abteilungen in Firmen sind dem kommen Wandel nicht wirklich gewachsen, lautet die Kritik. Zu geringe Reflexion der eigenen Rolle stellt dabei nur ein Manko dar.

Fragt man IT-Leiter nach Sicherheitsrisiken im eigenen Unternehmen, dann sehen sie die überall, nur nicht bei sich. Vor allem durch das mangelnde Bewusstsein der Mitarbeiter und des Managements sowie durch Angriffe von innen fühlen IT-Leiter ihr Unternehmen gefährdet. Sicherheit ist gleichzeitig auch das wichtigste Thema für die Verantwortlichen. Gleich danach folgen die Themen Enterprise-Resource-Planning (ERP), Harmonisierung der IT-Systeme sowie IT-Infrastruktur und IT-Service-Management. Das fand eine Studie der Berater von Capgemini heraus. Prognosen zufolge sollen zukünftig nur noch knapp ein Fünftel der Software im eigenen Haus entwickelt werden. Bei der IT Infrastruktur soll die Eigenleistung sogar von derzeit knapp 50 auf rund 35 Prozent sinken. Trotzdem bleiben die Budgets stabil. 2007 wollen die Verantwortlichen zu 41 Prozent mehr investieren und zu 14 Prozent weniger; bei 39 Prozent bleiben die Ausgaben auf dem gleichen Niveau.

Die Rolle des IT-Leiters ist stark im Wandel. Da die IT-Landschaft eines Unternehmens immer flexibler werde und mehr und mehr als Drehscheibe für die Kopplung von Services diene, so Martin Bettels von Capgemini, werde der IT-Leiter auch immer mehr zu einem Business-Partner, der geschäftliche Anforderungen in technische Lösungen übersetzen müsse. Momentan sehen sich lediglich 53 Prozent in dieser Rolle - in Zukunft, so schätzen die Berater, werden dies 92 Prozent tun. Auch der Einführung neuer Methoden werde derzeit zu wenig Beachtung geschenkt.

Ein anderes Problem ist die Wirtschaftlichkeit einzelner Anwendungen im Unternehmen. Mal ganz abgesehen davon, dass Anwendungen nur Durchschnittsnoten im Bereich drei erhalten, sind viele Projekte nicht mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung unterlegt. Ergebnisse beruhten deshalb in den meisten Fällen eher auf Schätzungen als auf Zahlen. Auch die Einhaltung von Zeitplänen und Budgets habe sich nicht nennenswert verbessert.

 


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