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News | Februar 2007
21.02.2007
Wer eMail-Kampagnen plant, sollte bedenken, dass auch die eMail-Programme Hürden darstellen. Viele Nutzer blocken Bilder und sehen die Mails nur als Ausschnitt.
Die meisten US-Konsumenten können kommerzielle eMails nur anhand des oberen Abschnitts bewerten. Aus dem einfachen Grund, da sie über ein Vorschau-Fenster in ihrem eMail-Client verfügen. Und die Statistiken verraten dummerweise nicht, ob eine eMail ganz oder nur der Ausschnitt gesehen wurde. Immerhin verfügen 38 Prozent der US-Consumer, einer Studie von MarketingSherpa zufolge, über ein vorschaufähiges eMail-Programm. 64 Prozent der Nutzer von Vorschau-Fenstern nutzen sie standardmäßig. Die Zahl sinkt allerdings mit dem Durchschnittsalter der Nutzer. Das meist genutzte Vorschau-Format ist das horizontale mit kleinem Ausschnitt. 40 Prozent der 18-34-jährigen und 50 Prozent der 35-50-jährigen nutzen es. Weitaus geringere Nutzerzahlen bekommt das horizontale Format mit großem Vorschaufenster. Die 18-34-jährigen nutzen es zu 36 Prozent und die 35-50-jährigen zu 24 Prozent. Noch geringer fallen die Zahlen für vertikale Previews aus.
Und es gibt noch eine schlechte Nachricht für eMail-Marketer: Konsumenten blocken standardmäßig Bilder in den Mails. Aber: Der Anteil ist nicht so hoch, wie allgemein vermutet. Bei den 18-34-jährigen liegt er bei 36 Prozent, bei den 35-50-jährigen bei 48 Prozent und bei den Über-55-jährigen bei 37 Prozent. Der Ratschlag der Experten fällt demnach auch ganz pragmatisch aus. Wer optimal den Konsumenten ansprechen möchte, brauche in der Planungsphase drei Versionen seiner Kampagne zur Auswahl. Die erste als Vorschau-Fenster-Version, die zweite als Bilder-Block-Version und die dritte als Full-Screen-Glory-Version. Wer dann das Rennen macht, entscheidet der Konsument.
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