ECIN Home | Aktuell |
News | Februar 2007
21.02.2007
Die Videoplattform Joost entwickelt Selbstvertrauen. Mit Viacom holt man sich jetzt einen starken Content-Anbieter an Bord.
Das nach KaZaA und Skype dritte Kind von Janus Friis und Niklas Zennström startet einen Angriff auf YouTube, das nicht erst nach dem Aufkauf durch Google zum Standard unter den Videoportalen avanciert ist. Dazu holte man sich einen starken Partner ins Boot: Viacom, die von der Google-Tochter jüngst Gelder für auf YouTube veröffentlichtes Material verlangten - und nicht erhalten hatten. Über die Plattform Joost wolle Viacom zahlreiche Programme aus seinen TV-Kanälen MTV, Comedy Central und Spike sowie komplette Filme der konzerneigenen Paramount Studios anbieten, heißt es seitens der Partner.
Joost soll dabei weiterhin kostenfrei bleiben und sich ausschließlich über Werbung finanzieren. Janus Friis sieht seine Vision jedenfalls wahr geworden: Die Plattform sei von vornherein mit Kooperationspartner wie Viacom im Blick entwickelt worden. Sie biete eine kontrollierbare Distribution von Inhalten, die sowohl auf die Belange von Content-Anbietern und Werbern Rücksicht nimmt, und gleichzeitig eine hohe Kundenzufriedenheit gewährleiste.
Zum gleichen Thema:
05.02.2007 - Viacom rügt Googles Youtube
16.01.2007 - Web 2.0-Marketing könnte so aussehen
09.01.2007 - Nutzer-Inhalte bedeuten Wachstum
22.12.2006 - Youtube - auf öffentlich-rechtlich
11.10.2006 - YouTubes letzter eigener Streich
Mehr Infos zum Thema 'Video'