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News | Februar 2007
22.02.2007
Kanada könnte man getrost als RFID-Land bezeichnen. Zumindest was die Einstellung der Verbraucher zu diesem Thema betrifft.
Die kanadischen Verbraucher treten der RFID-Technologie äußerst aufgeschlossen entgegen. Denn drei Viertel der Verbraucher, die in Lebensmittelgeschäften einkaufen, sind gewillt RFID an der Kasse auszuprobieren. 56 Prozent nennen RFID sogar ihre bevorzugte Art der Abrechnung im Laden. Zwei Drittel der Kanadier würden auch weiterhin in dem Geschäft einkaufen, welches RFID-Selbst-Kassen einführt. All das geht aus einer Umfrage von TNS Canadian Facts hervor. Obwohl es Bedenken bezüglich Sicherheit und Datenschutz bei den Konsumenten gibt, sind die meisten Bedenken eher praktischer Art. Drei Viertel haben Angst, dass die entstehenden Kosten an sie weiter gereicht werden könnten, 70 Prozent denken, dass die Technologie nicht einwandfrei funktioniert und 43 Prozent glauben, dass dann die persönliche Note beim Einkaufen fehle.
Erstaunlicherweise sind die Kanadier der RFID-Technologie auch zuhause sehr aufgeschlossen. 46 Prozent der Befragten sind interessiert an RFID-Lesegeräten für die eigenen vier Wände, um festzustellen, was gekauft und konsumiert wurde. Der Hauptgrund für eine Implementierung ist dann auch die menschliche Natur: Artikel, die noch zu besorgen sind, könnte man so nicht mehr versehentlich vergessen. 36 schätzen dann auch, dass sie keine Einkaufslisten mehr schreiben müssten und 32 Prozent, dass sie Zeit sparten. Als Ziel-Anwender macht TNS überdurchschnittlich viele männliche Konsumenten aus, außerdem Haushalte mit Kindern und Haushalte mit Jahreseinkommen, die über 100.000 US-Dollar liegen.
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