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News | Februar 2007
26.02.2007
Die digitalen Ausgaben deutscher Tageszeitungen stehen nicht gut da. Nur wer offline liest, nutzt auch die Webpräsenz von Zeitungen.
Während mehr als 40 Prozent der Internet-Nutzer zwischen 14 und 49 Jahren täglich oder fast täglich die gedruckte Ausgabe einer lokalen oder überregionalen Zeitung zur Hand nehmen, rufen lediglich rund zwanzig Prozent mindestens mehrmals die Woche die Website einer Tageszeitung auf. Weitere zehn Prozent besuchen eine solche Seite nur einmal wöchentlich. Das Alter der Surfer oder auch die Art des Online-Zugangs haben darauf nur wenig Einfluss. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der TNS Emnid Medien. Insgesamt wurden 1001 Internetnutzer zwischen 14 und 49 Jahren in Deutschland befragt.
Vor allem kostenpflichtige Angebote stoßen bei den Surfern erwartungsgemäß auf keine große Gegenliebe. Über die Hälfte der deutschen Internetnutzer ist nicht bereit, für die Online-Edition zu bezahlen. Bei den jüngeren Lesern sowie Breitband-Nutzern, die tendenziell zu den intensiveren Internetnutzern gehören, sind die Unterschiede in der Nutzung von Online-Editionen deutscher Tageszeitungen ebenfalls nur gering. Deutlich überdurchschnittlich ist jedoch der Anteil derjenigen Personen, die selber oder anderen Haushaltsmitgliedern die Print-Ausgabe einer Tageszeitung kaufen. Demgegenüber sind jene Onliner ohne Abonnement einer Tagezeitung sogar noch seltener als der durchschnittliche Onliner auf den Online-Seiten der Tageszeitungen zu finden. Der Umfrage zufolge ruft derzeit nur etwa jeder dritte Surfer mindestens ein Mal wöchentlich die Online-Edition einer Zeitung auf. Über sechzig Prozent tun dies dagegen nicht einmal alle 14 Tage.
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