ECIN Home | Aktuell |
News | März 2007
02.03.2007
Wer unbewusst Malware verschickt, bekommt Post von Google. Doch nicht immer kommt die auch dort an, wo es hilft.
Malware, oder wie Google es nennt, Badware ist schon eine zeit- und geldraubende Angelegenheit. Besonders wenn Webmaster nicht herausfinden, ob ihre eigenen Seiten für Attacken und Verbreitung von schädlichem Code verantwortlich sind. Deshalb hat Google vor einem Jahr die Stop-Badware-Koalition ins Leben gerufen und nun zwei wichtige Neuerungen für Webmaster eingeführt. So möchte man die Webmaster nicht nur darauf hinweisen, dass ihre Seite als gefährlich eingestuft und 'geflaggt' wurde. Denn dann ist immer noch ungeklärt, wo sich der bösartige Inhalt versteckt. Deshalb bietet Google den Pflegern auch gleich eine Reihe an Beispiel-URLs an, um einer erfolgreichen Diagnose einen Schritt näher zu kommen.
Zudem schickt Google seine Notifikationen aktiv an die Webmaster. Das Unternehmen räumt ein, dass man bisher diesen Prozess noch nicht optimal gestaltet habe, da Mails bisher meist auf gut Glück an Adressen wie webmaster@ oder admin@ verschickt werden. Google greife auf gespeicherte Kontaktinformationen zurück, die aber meist über den Hosting-Provider laufen. Und wenn dieser mitbekommt, dass einer seiner Kunden Malware verschicke, können man sich dessen Reaktion ausrechnen. Deshalb sollten Webmaster ihre Kontaktdaten an Google schicken, um den Aufklärungsprozess zu beschleunigen.
Zum gleichen Thema:
27.02.2007 - And the winner is again
Google
23.02.2007 - Google startet kostenpflichtige Premium-Applikationen
20.02.2007 - Google-AdWords erweitert Abrechnung für Site-Targeting
15.02.2007 - Google-AdWords in der Qualitätsoffensive
09.02.2007 - Google lässt persönlich suchen
Mehr Infos zum Thema 'Google'