Wer auch in großen Gebäuden die Übersicht behalten möchte, kann in Zukunft mit RFID den Weg finden. Ein Forscherteam stellt eine Lösung vor.
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Bisher waren satellitengestützte Navigationssysteme in Gebäuden zum Scheitern verurteilt - aus dem einfachen Grund, weil sie die Dreidimensionalität des Hauses nicht erfassen konnten. Mal ganz abgesehen davon, dass mit dem Betreten des Gebäudes meist auch der Kontakt zum Satelliten abbrach. Um dieses Problem zu beheben, sind Informatiker der Universität des Saarlandes mit einem RFID-Projekt angetreten. Dazu müssen die Gebäude zwar erst einmal mit RFID-Technologie versehen werden, die Orientierung soll dann aber auch gewährleistet sein.
Mit Hilfe einer Software, die auf einem PDA installiert wird, lassen sich beispielsweise Geschäftspartner in einem großen Bürogebäude direkt zu einem Konferenzraum lotsen. Die Informatiker haben die Software so entworfen, dass man per Mausklick Wände, Türen und Treppenhäuser eines Gebäudes nachbilden kann. So weiß das Gerät, auf dem die Software installiert ist, immer genau, wo sich der Nutzer befindet und kann ihn entweder über Sprachausgabe oder über einen dreidimensionalen Plan auf dem Display zum Zielpunkt führen. Eine ausführliche Vorstellung der Forschungsergebnisse des Informatiker-Teams ist für die CeBIT am Forschungsstand des Saarlandes vorgesehen.
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