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News | März 2007
16.03.2007
Immer mehr Unternehmen unterhalten Filialen in Second Life. Zur CeBIT verwandelt sich die virtuelle Welt immer mehr in einen großen Messestand.
Sony Ericsson wird in der Welt von Second Life dieses Jahr parallel zur CeBIT in Hannover einen virtuellen Messestand aufbauen. Der schwedisch-japanische Handy-Hersteller präsentiert sich nicht nur vor Ort in Hannover, sondern annähernd identisch auch in der Welt von Second Life. Sony Ericsson hat eine 3D-Landschaft in Form einer Insel nachgebaut: auf dem Sony Ericsson Island befindet sich parallel zur realen Welt in Hannover ein dem CeBIT-Stand nachempfundener und der Virtualität angepasster Messestand. So hätten auch Interessierte, die nicht an der Messe teilnehmen können, ab dem 15. März die Gelegenheit, sich in Second Life auf einem Stand zu bewegen, lässt das Unternehmen verlauten.
Doch die Handy-Hersteller sind nicht die einzigen, die die Alternativwelt für sich entdeckt haben: Auch die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein sind mit einem virtuellen Messestand vertreten. Die Norddeutschen haben ihren realen Messestand in ein 3D-Modell übertragen und in Second Life aufgebaut. Jeder User, der den virtuellen Stand mit seinem Avatar besucht, kann sich dort also über die Angebote der digitalen Wirtschaft in Hamburg und Schleswig-Holstein informieren und sich mit den Avataren der am virtuellen Stand vertretenen Unternehmen sogar in einem Konferenzraum unter vier Augen unterhalten. In Second Life flößen sämtliche Medien- und Marketingmöglichkeiten zusammen, so Hanno Tietgens vom Standbetreiber Metaboys. Filme, Bücher und Zeitschriften, Radio und TV, Meetings, Mailings und Musik kämen dort zur Anwendung. Second Life sei deshalb die Speerspitze der Medienkonvergenz.
Doch es geht auch andersherum: Der Verlag Markt und Technik, der jüngst ein Buch für Second-Life-Einsteiger veröffentlicht hatte, entlässt seinen Avatar Mailinda Swindlehurst aus der puren Virtualität: Ein lebensgroße Version des Avatars soll auf dem Stand des Unternehmens in Hannover zu finden sein - von wem sich Mailinda dann in dem für sie realen Leben in Second Life vertreten lässt, gab der Verlag nicht bekannt.
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