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News | März 2007
19.03.2007
Ein Jahr nach der europaweiten Befragung gibt die Europäische Kommision ihre RFID-Strategie bekannt. Die Ziele: Kundenvertrauen fördern und den Standort Europa am Markt etablieren.
Vor einem Jahr hatte die Europäische Kommission eine europaweite Befragung gestartet, um die Möglichkeiten und Bedenken gegenüber Radio-Frequenz Identifikation (RFID) in Europa auszuloten. Aus den 2190 detaillierten Antworten hat die Kommission jetzt anlässlich der CeBit ihre Strategie für die nächsten Jahre vorgestellt.
Das ökonomische Potential der kleinen Chips sieht die Kommission als enorm: 2006 seien weltweit eine Milliarde Chips verkauft worden, in zehn Jahren könnten es bereits 500 Milliarden sein. Für den europäischen Markt wird ein Wachstum von 500 Millionen Euro auf sieben Milliarden Euro in 2016 geschätzt. Dennoch würde das Potenzial der kontaktlosen Technologie unterschätzt. In der Erhebung letztes Jahr hatten 60 Prozent der Befragten angegeben, sie wüssten nicht genug, um sich bezüglich RFID zu positionieren.
Um die Technologie weiter zu fördern, hat die Kommission vier Teilziele hervorgehoben: 2007 soll eine spezielle RFID-Interessensgruppe der EU ins Leben gerufen werden. Bis Mitte 2007 sollen Gesetzesnovellierungen für RFID in die e-Privacy-Direktive der Europäischen Union durchgesetzt werden. Gegen Ende 2007 sollen dann Vorschläge zum verbesserten Datenschutz an die Mitgliedsländer und Interessensgruppen gehen, bis dann Ende 2008 eine endgültige Einschätzung zur Einleitung weiterer legislativer Schritte vorliegen soll.
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