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News | März 2007
20.03.2007
In Deutschland wird RFID seine erfolgreiche Karriere wohl fortsetzen. Dennoch gibt es einige Dämpfer für den Optimismus.
Die Geschäftserwartungen der RFID-Unternehmen für das laufende und das kommende Jahr sind durchwegs positiv. 51,5 Prozent der Befragten rechnen mit einem Wachstum von über zehn Prozent pro Jahr und immerhin 33,6 Prozent mit einem Wachstum zwischen vier und zehn Prozent. Das ergab eine Studie des Verbandes der EDV-Software- und -Beratungsunternehmen (VDEB), die auch ausmachte, dass die Anzahl der in 2006 realisierten RFID-Projekte noch überschaubar war und sich zwischen zwei und zehn Projekten im Jahr bewegte. Entsprechend auch das Fazit: Die RFID-Branche bleibt im Kern überschaubar. Trotzdem solle der Einfluss, den die Funktechnologie auf Branchen wie Automotive, Logistik oder Handel ausübe, in den nächsten fünf Jahren exponentiell wachsen. Dann solle RFID die Prozesse innerhalb dieser Branchen nachhaltig steuern.
Als Antreiber dieser Entwicklung sehen die Hälfte der Befragten die Systemintegratoren mit ihrem direkten Kundenkontakt. Nur 7,5 Prozent halten die IT-Berater für geeignet. Das tatsächliche RFID-Wissen eines Interessenten wird von 50 Prozent der befragten Unternehmen nur als durchschnittlich und von 35 Prozent als gering eingeschätzt. Fragt man nach dem Scheitern für RFID-Projekte, nennen 54,3 Prozent das fehlende Kosten-Nutzen-Verhältnis, 46,5 Prozent den tatsächlichen Preis der vorgeschlagenen Lösung und 40,2 Prozent das mangelnde Vertrauen in die RFID-Technik selbst.
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