Die Vorteile von Web 2.0-Technologien liegen klar auf der Hand, aber auf welche Aspekte sollte sich welche Branche konzentrieren? Analysten stellen ein Modell für Finanzdienstleister vor.
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Banken und Wertpapierhändler seien gut beraten, Web 2.0-Technologien einzusetzen. Sowohl nach innen gerichtete Werkzeuge, die den Workflow steigern oder die Kommunikation im B2B-Bereich steigern, als auch nach außen gerichtete Kommunikationsmittel, wie Blogs oder Nutzerforen, seien überaus geeignet im Bereich Finanzdienstleistungen. Das meint zumindest die TowerGroup, und ihr Analyst Matt Nelson begründet auch, warum: Das Potential von Web 2.0 liege vor allem in den Bereichen Wissensmanagement und Kollaboration. Wikis und Blogging-Tools könnten die Qualität und Aktualität innerhalb der Unternehmenskommunikation optimieren und die Kundenzufriedenheit verbessern.
Für Banken und Wertpapierhändler könnten die Technologien vor allem in folgenden Bereichen optimal genutzt werden: beim Sammeln und Auswerten von Daten und der Recherche nach lohnenden Investitionsmöglichkeiten; bei der Informationspolitik innerhalb des Unternehmens und der Außenkommunikation zu den Kunden und Partnern; bei der Zusammenarbeit mit den Klienten und der Zusammenarbeit mit den Partnern im Bereich B2B. Trotz aller Euphorie, so Nelson, sei es jedoch gerade bei den Finanzdienstleistern wichtig, Aktien- und Bankgeheimnisse zu wahren. Deshalb fordert die TowerGroup standardisierte Plattformen, die Kollaboration innerhalb gewisser Firmensegmente sichern, ohne dabei Daten ausufern zu lassen.
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