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News | April 2007
Google geht in die TV-Werbung
03.04.2007 | |
Der Suchmaschinenriese beginnt damit, sein erfolgreiches Werbemodell auf den TV-Markt zu übertragen. Angelehnt an die Online-Programme AdWords und AdSense.
Google hat ein Auge auf die Fernsehwerbung geworfen - oder vielmehr auf die Statistiken hinter der TV-Werbung. In nun anlaufenden Feldversuchen will das Unternehmen genaue Viewing-Reports liefern, um Werbetreibenden, Betreibern und Progammverantwortlichen mehr Kontrolle zu ermöglichen. Die Informationen welche Werbung beim Fernsehzuschauer auch tatsächlich auf Interesse stößt, will Google in Zusammenarbeit mit den Partnern EchoStar und Astound Cable, über die heimischen Set-Top-Boxes realisieren. Dort werden anonymisierte Daten gesammelt, die Google dann interpretiert und den Beteiligten so erlaube, relevantere Werbung an den Zuschauer zu bringen.
Das Ganze ist, nach Googles Bekunden von den hauseigenen Werbeprogrammen AdSense und AdWords inspiriert. Der Schlüssel sei das Phänomen des so genannten Long-Tail. Das ist derjenige Teil des Netzes der zwar nicht über große Nutzer- und Zugriffszahlen wie die riesigen Portale verfügt, dafür aber eine ausgesuchte und relativ homogene Zielgruppe hat, die zielgenau angesprochen werden kann. Mit diesem Ansatz möchte man bei Google die TV-Werbung durch relevante Werbung stärken. Dabei ist der gesamte Prozess automatisiert – von der Planung der Kampagnen, über die Uploads bis hin zu den Auswertungen. Ähnlich wie bei AdWords wird der Werbeplatz durch ein Auktionsverfahren erworben. Werbetreibende können nach Zielkategorien wie Demographie, Tageszeit und Kanal auswählen und zahlen dann auf Grundlage der tatsächlichen Impressions.
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