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News | April 2007
19.04.2007
Community-Mitglieder fühlen sich durch interaktive Werbung selten belästigt, sondern unterhalten. Eine Umfrage zeigt das Potenzial für Werbung 2.0.
Um herauszufinden, wie Werbung in sozialen Netzwerkgemeinschaften eigentlich ankommt, hat die Agentur Komjuniti sich einmal bei den Zielgruppen in Deutschland und den USA umgehört. Heraus kam, dass 59 Prozent der befragten Community-Mitglieder interaktive Werbemaßnahmen bevorzugen. 28 Prozent zeigen sich neutral und 13 Prozent sind gegen Werbung in Social-Network-Communities. Wesentlich für den Erfolg sprechen folgende Zahlen: Rund 42 Prozent kommentierten interaktive Werbeformen, 29 Prozent verlinkten sich und ihre sozialen Netzwerke mit den Marken und 56 Prozent haben die neuen Kommunikationsformen weiterempfohlen.
Der Grund hierfür könnte sein, dass sich die Mitglieder der Netzgemeinden erstens angesprochen fühlen und zweitens die Werbemaßnahmen zum Anlass nehmen, um über die Inhalte mit der Community zu diskutieren und diese zu bewerten. Zum Vergleich: Klassische Pop-Ups und Werbebanner wurden lediglich von elf Prozent der befragten Community-Mitglieder positiv beurteilt und in den wenigsten Fällen weiterempfohlen. Die Werbeaktivitäten sind allerdings in Deutschland nicht so lebendig wie in den USA, berichtet Komjuniti. Die Agentur prognostiziert den Umsatz für Werbung 2.0 in Deutschland auf 230 Millionen Euro für 2010.
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