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News | April 2007
20.04.2007
Mobile Breitbandangebote finden weltweit noch nicht den rechten Anklang bei den Nutzern. Auch die Deutschen sind selten bereit, mehr zu zahlen.
Lediglich Nutzer in Großbritannien halten es für es angemessen, für mobile Breitbanddienste deutlich mehr auszugeben. Das fanden die Marktanalysten von Park Associates in einer Nutzerstudie in zwölf Ländern heraus. Kabelloses High-Speed-Internet scheine für die Nutzer in den untersuchten Ländern nicht von Interesse zu sein, so Yuanzhe Cai von Park Associates. Das sei ein klarer Indikator dafür, dass das Internet vor allem von zuhause aus, oder im Büro, genutzt werde. Die User seien nicht bereit, für Dienste zu zahlen, die sie nicht regelmäßig nutzen.
Besonders bemerkenswert: Ausgerechnet in Ländern wie Japan, Südkorea und Italien, die Vorreiterstellungen im Bereich mobile Technologien einnehmen, waren die Nutzer nicht bereit, signifikant mehr auszugeben. Im Verhältnis zu den monatlichen Kosten für eine Festnetzverbindung in den jeweiligen Ländern wollten die Japaner für eine kabellose Verbindung sogar 35 Prozent weniger ausgeben, die Südkoreaner 32 Prozent weniger und die Italiener wollten den Preis um 17 Prozent drücken. Auch in Deutschland waren die Nutzer eher verhalten. Kostet hierzulande eine Festnetzverbindung im Schnitt 23,90 Euro - deutlich weniger als beispielsweise in Italien oder Spanien - waren die deutschen Nutzer zum kabellosen Surfen nur bereit, sollte dies im Durchschnitt um 23,4 Prozent weniger kosten - als eine derzeitige Festnetzverbindung wohlgemerkt. Deutschland liegt somit innerhalb der zwölf Länder auf dem 10. Platz und dahinter folgen in der Nutzerzufriedenheit nur noch Japan und Korea. Die ersten drei Plätze haben Großbritannien, die USA und Australien belegt.
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