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News - Archiv Mai 2007

07.05.2007 - Unterschiedliche Nutzungsmuster erfordern differenzierte Werbestrategien: Für Marketer lohnt sich die Auseinandersetzung mit der kommunikationsfreudigen Jugend.

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Junge User surfen anders

07.05.2007

Unterschiedliche Nutzungsmuster erfordern differenzierte Werbestrategien: Für Marketer lohnt sich die Auseinandersetzung mit der kommunikationsfreudigen Jugend.

Die jüngeren Internetuser tendieren stärker als die älteren Nutzer dazu, die verschiedenen Kommunikationsanwendungen, die das Internet bietet, zu nutzen. So lautet eines der zentralen Ergebnisse der aktuellen NetObserver-Studie, an der 210.000 Internetnutzer aus fünf europäischen Ländern teilgenommen haben Die deutschen Jugendlichen unter 25 sind dabei besonders eifrig beim Chatten - 46 Prozent geben an, sich regelmäßig online mit anderen zu unterhalten. Die französischen Internetnutzer unter 25 sind die eifrigsten Blogger in Europa - sie erstellen nicht nur am häufigsten ihre eigenen Blogs, sie lesen auch häufiger als andere Europäer die Blogs anderer User. Für die jungen Deutschen dagegen bietet das Internet scheinbar vor allem die Möglichkeit für Online-Games: fast die Hälfte von ihnen gibt an, regelmäßig im Internet Computerspiele zu spielen.

Mit Ausnahme von Großbritannien, wo Werbung oft besonders kreativ ist, haben Internetuser unter 25 eine eher negative Wahrnehmung von Online-Werbung im Vergleich zu den Älteren. Die spanischen und italienischen User haben allgemein eine bessere Wahrnehmung von Online-Werbung, während vor allem die Deutschen Werbung im Internet ablehnender gegenüberstehen. Die 15-24-Jährigen bringen insgesamt gegenüber der Werbung, die sie im Internet sehen, weniger Interesse entgegen, als dies die über 25-Jährigen tun. Demnach empfehlen die Experten Werbetreibenden ihre Werbestrategie an die Onlinekommunikation der jungen User anzupassen, um diese in ihrem bevorzugten Medium zu erreichen. Da junge User die hautsächlichen Nutzer von Web 2.0-Anwendungen wie Blogs, Podcasts oder Community-Websites wie MySpace darstellen, wird die Gratwanderung für eMarketer deswegen darin bestehen, Alternativen zu den klassischen Bannerformaten zu finden, ohne zu aufdringlich in diese 'privaten' Userbereiche einzudringen.

 


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