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ECIN Home | Aktuell | News | Mai 2007

Strukturwandel 2.0 im Mediengeschäft

11.05.2007 | Artikel drucken | Artikel empfehlen

Publisher sollten strategisch handeln – nach welchen Grundsätzen zeigt eine Prognose mit sieben Kernpunkten auf.

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Sieben Thesen für das Mediengeschäft der Zukunft haben die Berater von Timelabs erstellt und wollen damit kurz umreißen, wie Publisher auf kommende Änderungen ihres Geschäftes reagieren sollten. Dabei spielen die Ideen des Web 2.0 die größte Rolle.

1. Konvergenz: Da das Internet zur ersten, allgemeinen Plattform aller medialen Angebote aufsteigen soll, werde ein Verdrängungswettbewerb aller Medienanbieter quer über alle Medienformate einsetzen.
2. Allgegenwart: Die periodische Auslieferung mobiler Medienangebote habe ausgedient – und werde abgelöst durch das kontinuierliche Medienangebot rund um die Uhr. Das erfordere neue Partnerschaftsformen, auch mit vorherigen Wettbewerbern.
3. Individualisierung: Zum einen sei diese ein wichtiger Kernpunkt für Entwicklungen in anderen Bereichen, die sich daraus ableiten. Zum anderen bedeutet das ganz konkret, dass der Nutzer die Bereitstellung von Content nach seinen Interessen und Vorlieben wünsche.
4. Integration: Stichwort sei hier der so genannte User-Generated-Content, also Inhalte die Nutzer erstellen. Damit werde der User in die Wertschöpfung einbezogen und die Aufgabenstellung in den Redaktionen zunehmend von den Inhalten hin zu community-orientierten Dienstleistungen verändern.
5. Targeting: Auch hier steht die Individualisierung im Vordergrund – diesmal aber bei der werblichen Ansprache. Timelabs sprechen von einer Entwicklung hin zu einer profilgestützten Werbung.
6. Technologiekompetenz: Hier ist bei den Medienanbietern vor allem die Kompetenz gefragt, Kundenbedürfnisse in Applikationen umzusetzen.
7. Wandel des Selbstverständnisses: Im Kern heißt das, dass sich der inhalteorientierte Verleger hin zum dienstleistungsorientierten Veranstalter seiner Community entwickeln müsse.

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