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News | Mai 2007
11.05.2007
Diebstähle im Einzelhandel könnten bald der Vergangenheit angehören: Das Zusammenspiel von RFID und Produktaktivierung zerstreut den Anreiz zum Klauen.
Dem normalen Ladendieb könnte in naher Zukunft das Geschäft durchkreuzt werden: Eine innovative Lösung mit RFID-Chips verspricht Ladendiebstähle in einem hohen Maße zu unterbinden. Hinter dem Label Radio Frequency Activation (RFA) verbirgt sich ein innovativer Mechanismus, bei dem die im Ladenregal stehenden Produkte inaktiv und somit für den Dieb ohne Nutzen sind. Erst wenn der Kunde an der Kasse bezahlt, wird der Artikel über einen RFID-Impuls aktiviert. Vorgestellt wurde dieses neuartige Konzept zur Prävention der Ladendiebstähle von den Technologieunternehmen NXP und Kestrel Wireless.
Als erste Verkaufsmedien sollen DVDs mit den intelligenten Chips versehen werden, doch sei es nach Unternehmensangaben auch abzusehen MP3-Player, Druckerpatronen und Speicherkarten sowie elektronische Haushaltsgeräte mit den RFID-Tags auszustatten. Neben den offensichtlichen Vorteilen für die Handelsketten könnte aber auch das Verpackungsdesign umweltfreundlicher gestaltet werden, indem Plastik durch Papier ersetzt werde.
Hunderte Millionen US-Dollar werden Jahr für Jahr in Maßnahmen gegen Ladendiebstahl eingesetzt und bieten somit ein enormes Einsparpotenzial, erklärt Christophe Duverne von NXP. Die vorliegende Kooperation mit Kestrel könne der Retail-Branche dazu verhelfen, ein neues Niveau an Sicherheit und Kostenreduzierung zu erreichen.
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