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News | Mai 2007
16.05.2007
eMail-Versender und ISPs sollen nun, zur Bekämpfung der Spam-Plage, eine gemeinsame Strategie fahren. Grundlage sind neu erarbeitete Richtlinien.
Spam ist weiterhin ein ernstes Problem: 95,3 Prozent aller abgefangen Mails sind elektronischer Müll. Die Zahlen stammen von der Firma Retarus und beziehen sich auf den eMail-Verkehr, der ihre Rechenzentren passiert. Und dieser Umstand ist natürlich für Marketer, die legitimes eMail-Marketing betreiben wollen, fatal. In der Einigung der Branche, wie man Spam von legitimen Massen-eMails unterscheiden könne, hat die Messaging Anti-Abuse Working Group (MAAWG) nun einen Schritt nach vorne getan - und Erfolgsrichtlinien veröffentlicht, die den eMail-Versendern Technologien und Abonnementmethoden empfehlen, mit denen sie die Trefferraten von Newslettern und erlaubtem eMail-Marketing verbessern können. Beteiligt bei der Erarbeitung der Richtlinien haben sich die größten Massenversender, Internet-Service-Provider und Netzwerkbetreiber der Branche.
Die Empfehlungen der MAAWG-Richtlinien beruhen auf Verfahren zum Schutze des guten Rufes, die es ermöglichen, den Absender als tatsächliche Quelle der eMail zu identifizieren. Dieser Ansatz unterscheidet sich somit von den Inhaltsfiltern vieler ISPs, die Botschaften mit verdächtigen Wörtern oder Sätzen als Spam kennzeichnen. Die MAAWG-Erfolgsrichtlinien enthalten auch eine ergänzende Kurzfassung für Marketer, in der einige technische Empfehlungen gegeben werden, wie die Trefferquote von eMails verbessert werden könne. Zusätzlich gibt es auch einen Fragebogen, den Marketer benutzen können, um festzustellen, ob ihr eMail-Versender gemäß der optimalen Praktiken der Branche verfährt.
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