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News | Mai 2007
18.05.2007
In Deutschland wird feste raubkopiert. Im Gegensatz zu in der Entwicklung befindlichen Märkten ist es aber dennoch recht ruhig.
Die vielen Nutzer unlizenzierter Programme sorgen dafür, dass das unliebsame Thema Software-Piraterie nie ganz vom Tisch ist. In Deutschland liegt der Anteil bei noch verschmerzbaren 28 Prozent, fand eine Studie der Marktforscher IDC und in Zusammenarbeit mit der Business Software Alliance (BSA) heraus. Damit ist Deutschland neben Finnland und Albanien das einzige Land, in dem die Rate stieg. Im Schnitt sank der Anteil raubkopierter Software in Osteuropa von 69 auf 68 Prozent, in Westeuropa von 35 auf 34 Prozent.
Der weltweite Durchschnitt liegt mit 35 Prozent auf dem westeuropäischen Level und weit über dem deutschen; bleibt aber im dritten Jahr in Folge auf dem gleichen Niveau. Der Wert der illegalen Programme stieg hingegen aufgrund des weltweit wachsenden Softwaremarktes um über fünf Milliarden auf 39,6 Milliarden US-Dollar an. Den größten Anstieg der Piraterie registrierte man in den Ländern Brasilien, Russland, Indien und China. Zwei Trends bestimmen im Wesentlichen diese Entwicklung: Erstens der steigenden Bedarf an Software in den Wachstumsmärkten. Und zweitens die geringe Senkung der Piraterierate. Produkt- und Markenpiraterie wird auch ein Thema des G8-Gipfels in Heiligendamm sein.
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