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23.05.2007 - Die traditionellen Medien behaupten sich und auch die Prognosen für Online-Werbung sind zuversichtlich: Sie sollen in 2007 die Drei-Prozent-Hürde überspringen.

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Werbemarkt boomt wieder

23.05.2007

Die traditionellen Medien behaupten sich und auch die Prognosen für Online-Werbung sind zuversichtlich: Sie sollen in 2007 die Drei-Prozent-Hürde überspringen.

Der deutsche Werbemarkt hat sich kräftig erholt. Im Jahr 2006 übersprangen die Investitionen in Werbung die 30-Milliarden-Euro-Hürde mit einem Wachstum von 2,1 Prozent. Von diesem Ergebnis profitieren die Medien insgesamt mit 20,35 Mrd Euro. Ihr Werbegeschäft stieg damit um 2,6 Prozent, doppelt so stark wie noch im Vorjahr (1,3 Prozent), teilte der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) mit. Für 2007 rechne die Branche mit einem Zuwachs der Werbeaufwendungen von bis zu zwei Prozent.

Die traditionellen Medien haben ihre Positionen im deutschen Werbemarkt überwiegend gehalten. Zwar werde der Anteil der gedruckten Medien etwas zurückgehen, Massenkommunikation bleibe aber auch in Zukunft integraler Bestandteil der Unternehmenswerbung, so der ZAW. Gegenüber neuesten Formen der Online-Werbung zeigt sich der ZAW nüchtern: Web 2.0-Strategien wie Guerilla-Marketing, Viral-Marketing oder Blog-Marketing seien letztlich Formen von Produkt-PR, die es bereits seit langem gebe. Aufmerksamkeit für ein Produkt durch überraschende und unterhaltsame Aktionen zu erzielen oder zum Kauf durch Empfehlungsstrategien zu animieren, ergänze die Werbung in Massenmedien nurmehr unter anderen Etiketten.

Das Werbejahr 2006 habe diese Zusammenhänge sichtbar werden lassen: Die traditionellen Medien behielten ihre Position als Werbeträger. Die Marktanteile der Printmedien blieben bei 47 Prozent auf der Höhe des Vorjahres und damit erneut stabil. Auch die elektronischen Werbeträger (TV, Radio, Online) verharrten bei ihrem Marktanteil des Vorjahres in Höhe von 25 Prozent. Für den geringen Marktanteil von Online-Werbung ist der ZAW jedoch vorsichtig optimistisch: Zwar seien die drei Prozent Marktanteil noch nicht erreicht, diese Grenze werde aber im laufenden Jahr übersprungen.

 


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