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News | Mai 2007
31.05.2007
Google stellt eine Browser-Erweiterung vor, mit der auch ohne Netzzugang Webanwendungen laufen. Durch eine Open Source Lizenzierung soll die gesamte Branche motiviert werden.
Es ist seit jeher ein leidiges Thema im Netz: Die eleganteste Web 2.0-Anwendung mit Ajax und Co hört auf zu funktionieren, sobald es Verbindungsschwankungen gibt - und die gerade eingegebenen Daten sind futsch. Schuld ist in diesem Fall die asynchrone Datenkommunikation, welche die Informationen zwischen Browser und Server hin und her schiebt. Die zukünftige Lösung für diese Problemstellung hört auf den Namen Google Gear und verspricht des Weiteren, das Verhältnis online/offline auf den Kopf zu stellen.
Denn die anlässlich des Google Developer Day 2007 vorgestellte Browser-Erweiterung verspricht, Web-Anwendungen auch offline nutzbar zu machen. Denkbar wären hier zum Beispiel CRM-Anwendungen oder Foto-Verarbeitungen direkt im Browser. Auch bei langsamen oder stockenden Verbindungen soll Gear Optimierungen leisten können. Auf lange Sicht, so die Google-Entwickler von Gear, wäre es denkbar, dass die Technologie der gesamten Branche durch einen singulären Standard für Offline-Fähigkeiten helfen könne. Entsprechende Kooperationen mit anderen Branchengrößen seien bereits anvisiert, beispielsweise mit Adobe Systems und deren Projekt Apolo, der Mozilla Corporation und dem Opera Browser.
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