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News | Juni 2007
04.06.2007
Online-Videos gewinnen mehr und mehr an Relevanz. Ein neuer Media-Player soll es ermöglichen, gestreamtes Video schnell herunterzuladen.
Vor allem die Video-Portale wie YouTube, MyVideo oder Clipfish buhlen um die Gunst der Nutzer - häufig in rechtlichen Grauzonen, denn bei vielen der hochgeladenen Videos handelt es sich geschütztes Material. Bisher war vor allem das ausschließliche Streaming der Videos ein wesentliches Argument der Portal-Betreiber gegen Copyright-Bedenken.
Der neue RealPlayer von RealNetworks soll es künftig ermöglichen, Internet-Videos herunter zu laden. Der Vorteil für die Nutzer liegt auf der Hand: Die Videos können archiviert werden und sind so jederzeit zur Hand, keine Wartezeiten sind mehr nötig, und die Videos können auf mobile Endgeräte ohne eigenen Internetzugang übertragen werden. Dabei will jedoch auch RealNetworks keine Risiken eingehen: Videos, die dem Digital-Rights-Management (DRM) unterliegen, können grundsätzlich nicht gespeichert werden.
Der neue Player soll nicht nur das RealMedia-Format, sondern außerdem die gängigen Videostandards Flash, Windows-Media und Quicktime unterstützen. RealNetworks greift damit auch die unangefochtene Marktführerschaft von Microsofts Windows-Media-Player an, dessen Marktanteil nach einer Forrester-Studie mit 45 Prozent weit über dem des RealPlayer (zehn Prozent) liegt.
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