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News | Juni 2007
04.06.2007
Bisher reifte die Technologie, nun stellen Experten einen eklatanten Fachkräftemangel fest: Damit RFID ankommt, müssen Fachleute in die Unternehmen.
Ist der Fachkräftemangel die wahre Bremse für den Erfolg der RFID-Technologie? Laut einer CompTIA-Umfrage unter IT-Fachleuten gaben in 2007 immer noch 68 Prozent der Befragten an, der Mangel an Experten sei der wahre Hemmschuh für das Ankommen der RFID-Technologie in ihrem Unternehmen. Das ist zwar ein Rückgang gegenüber 2006, in dem noch 80 Prozent der Befragten dieser Meinung waren, aber immer noch höher als 2005, als nur 53 Prozent diese Ansicht vertraten. Ebenfalls gut zwei drittel waren überzeugt, es gäbe auf dem Arbeitsmarkt zu wenige RFID-Fachkräfte.
Der Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt nimmt zwar ab, ist aber noch signifikant vorhanden. Seit 2005 verzeichnet CompTIA einen stetigen Rückgang in Fünf-Prozent-Schritten von 80, dann 75 auf zuletzt 68,8 Prozent in 2007. Dieser Mangel sei zwar ein Grund, allerdings nicht der Hauptgrund für die langsame Entwicklung, so David Sommer von CompTIA. Hätte der Einsatz von RFID auf einem höheren Level gestoppt, würden sich die fehlenden Fachkräfte jedoch noch mehr bemerkbar machen. Dennoch ist sich Sommer sicher: Die Zahl der RFID-Pilotprojekte, Tests und auf einzelne Unternehmen speziell zugeschnittenen Programme, werde weiter zunehmen.
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