ECIN Home | Aktuell |
News | Juni 2007
08.06.2007
Unternehmen haben keine Lust, ihre Opt-In-Werbung im Spam-Filter ihrer Kunden verpuffen zu lassen. Abhilfe sollen gekennzeichnete eMails bieten.
Wer auf die Schnelle hunderte von eMails nach holperiger Sprache oder gar nur nach Betreffzeilen durchsieht, um Spam auszusortieren, verliert mitunter auch wichtige Post. Das bedauern vor allem eMail-Marketer, die ihren Kundenstamm mit Opt-In-Werbung versorgen. Ein bisher nur auf dem nordamerikanischen Markt eingesetztes System soll dem Abhilfe schaffen: Registrierte, vertrauenswürdige Anbieter können mit Hilfe des CertifiedEmail-Systems von Goodmail Systems eMails versenden, die bei den Adressaten mit einem besonderen Zertifikat ankommt. Die eMails werden als sicher eingestuft und mit einem speziellen Symbol versehen, das die eMails sofort als vertrauenswürdig kennzeichnet.
Für das blaue Band, das eMail-Absender als vertrauenswürdig einstuft, müssen sich die Unternehmen bei Goodmail Systems registrieren lassen. Nach der kostenpflichtigen Registrierung soll der Service einen viertel US-Cent pro eMail kosten, Non-Profit-Organisationen sollen sogar nur ein zwanzigstel Cent pro eMail zahlen. Und ein Qualitätsprädikat kann sich natürlich nur durchsetzen, wenn die Internet-Service-Provider mitspielen: Deswegen holt Goodmail gleich die größten US-ISP ins Boot: Comcast, Cox Communications, Time Warner Cable und Verizon haben zugesagt, nachdem der Service bei AOL und Yahoo schon länger angeboten wird.
Zum gleichen Thema:
31.05.2007 - Online-Video-Werbung ideal für kleine Unternehmen
31.05.2007 - Die Rolle digitaler Medien bei der Kaufentscheidung in Europa
21.03.2007 - Große Portale immer noch im Rennen
16.02.2007 - Best-Practice-Einsichten für das Marketing
18.01.2007 - eMail und Spam: Einstellung und Verhalten von Verbrauchern
Mehr Infos zum Thema 'eMail-Marketing'