ECIN Home | Aktuell |
News | Juni 2007
12.06.2007
doch den sind Konsumenten im Bereich Online-Shopping offenbar bereit zu zahlen. Wenn Schutz vor Spam und Phishing gewährt ist, darf das Produkt ruhig etwas mehr kosten.
Die Forscher des Carnegie Mellon University Usable Privacy and Security Lab (CUPS) haben untersucht, wie sich das Online-Kaufverhalten ändert, wenn sich die Kunden sicher sind, dass ihre Daten gut aufgehoben sind: Immerhin bis zu 4,8 Prozent waren die Kunden bereit, mehr auszugeben, wenn ein Online-Shop nachweislich gute Privacy-Richtlinien durchsetzte. Bei etwas frivoleren Artikeln, beispielsweise aus dem Bereich Erwachsenenunterhaltung, stieg die Zahl sogar auf bis zu 9,7 Prozent.
Mittels der vom CUPS entwickelten Suchmaschine PrivacyFinder ließen die Forscher die Probanden auf die Suche nach Produkten gehen. PrivacyFinder ist ein Webinterface für die Suche nach Shopping-Angeboten, das unter Zuhilfenahme der Suchen von Google und Yahoo die Datenschutzrichtlinien eines Anbieters auf einer Fünf-Punkte-Skala einteilt. Außerdem wird direkt unter dem Ergebnis für die Suche nach einem Produkt direkt auf die Pricvacy Policy des Anbieters verlinkt.
Mit dem PrivacyFinder wolle man die Privacy-Richtlinien aller Anbieter transparenter machen, so die Studienautoren. Die Studie habe gezeigt, dass ordentliche Datenschutzrichtlinien für die Nutzer einen höheren Preis rechtfertigen. Allein schon die Offenlegung der eigenen Geschäftspraktiken im Bezug auf Datenschutz sorge für eine höhere Kaufbereitschaft der Kunden.
Zum gleichen Thema:
31.05.2007 - Die Rolle digitaler Medien bei der Kaufentscheidung in Europa
31.05.2007 - Die Rolle digitaler Medien bei der Kaufentscheidung in Europa 2
25.05.2007 - Anwender zeigen mehr Vertrauen zum Internet
23.05.2007 - Gründe für Online-Kaufentscheidungen
16.05.2007 - eCommerce mit etablierten Bezahlsystemen arrangiert
Mehr Infos zum Thema 'Sicherheit'