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News | Juni 2007
26.06.2007
Viele Branchen nutzen RFID und haben trotzdem ihre Probleme damit. Anhand dreier Muster-Branchen hat eine Studie Risiko-Szenarien der Technologie aufgedeckt.
Radiofrequenzidentifikation (RFID) ist mittlerweile in manchen Branchen schon Mainstream. Wie sicher der Einsatz der Technologie in den Branchen Handel, Pharma und Automotive wirklich ist, hat das Technologie-Zentrum Informatik (TZI) der Universität Bremen in einer Studie zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informations-Technologie (SIT) Darmstadt mit dem Fachgebiet Mikroelektronische Systeme (MES) der Technischen Universität Darmstadt ermittelt. Grundlage waren drei konkrete Anwendungsszenarien, um Bedrohungs- und Risikofaktoren und deren Lösungen zu beschreiben. Die drei Szenarien waren: Unternehmensübergreifende Werkstückidentifikation und Supply-Chain in der Automobilproduktion, Auszeichnung und Warenverfolgung von Konsumgütern im Handel und Fälschungssicherheit von Medikamenten in der pharmazeutischen Lieferkette.
Ziel der Untersuchung war es, Verfahren und Technologien die derzeit noch keine ausreichende Sicherheit bieten, zu erkennen und offene Fragen in Forschung und Entwicklung zu thematisieren. Dabei war den Autoren auch bewusst, dass die technische Einbindung der RFID-Technologie stark von der Branche und dem Einsatzgebiet abhängt. Grobes Fazit der Studie: Noch fehle es an Konzepten, Verfahren und allgemeingültigen Standards, damit Unternehmen RFID in unterschiedlichen Bereichen und in großem Umfang sicher und effizient einsetzen können. Die Studie steht zum kostenloses Download zur Verfügung.
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