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News | Juli 2007
05.07.2007
Trotz wachsender Bedrohungen liegen die meisten Firmen mit ihrer Sicherheitsstrategie hinter den Anforderungen. Eine Veränderung im Bewusstsein stellt sich nur langsam ein.
Keine schönen Aussichten für die Unternehmen: Sicherheitsexperten rechnen damit, dass die Zahl der Angriffe durch Hacker weiter steigt. Bereits heute werden 84 Prozent der Zwischenfälle in Firmennetzwerken von Viren oder Trojanern verursacht. Der Trend der steigenden Sicherheitsbedrohungen bleibt also bestehen. Hervorgerufen wird er durch die weltweite Vernetzung von Rechnern durch das Internet. Das ist der grobe Überblick einer Studie von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. Für die Unternehmen bedeute es, dass sie noch stärker in engmaschige Sicherheitsnetze investieren und eine firmenweite IT-Sicherheitsstrategie implementieren müssten. Infolgedessen prognostiziert die Studie auch einen Anstieg der Investitionen in IT-Sicherheit. Konkret sollen es in den Jahren 2007 bis 2009 rund 700.000 Euro sein.
Laut Wolfgang Nickel, IT-Security-Experte bei Steria Mummert Consulting, habe die IT-Sicherheit jedoch nur einen geringeren Stellenwert in den Unternehmen. Investitionen in die IT zielten in der Regel auf das Senken von Kosten und die Entwicklung des Geschäfts. Verschiedene Gründe seien hierfür verantwortlich: fehlende Transparenz von Kosten und Nutzen bei der Geschäftsführung, Verwechslung der Sicherheit als technische Aufgabenstellung, knappe Budgets für IT-Sicherheitsmaßnahmen und die Komplexität vorhandener Sicherheitslösungen. Neun von zehn der befragten Firmen lagern zudem einzelne Sicherheitsaufgaben an Spezialisten aus.
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