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News | Juli 2007
19.07.2007
Eine Kooperative will es KMU ermöglichen, auch ohne eigenes Know-how eine RFID-Strategie zu entwickeln. Das Abwägen von Kosten und Nutzen soll dabei im Fokus stehen.
Die Stiftung Industrieforschung hat das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) mit einem Forschungsvorhaben beauftragt, das mittelständischen Unternehmen helfen soll, Kosten und Nutzen einer Einführung von RFID in Unternehmensprozessen möglichst umfassend bewerten zu können. Es habe sich gezeigt, dass es besonders für mittelständische Unternehmen bisweilen aufwendig ist, eine umfassende Kosten- und Nutzenanalyse zur Einführung von RFID-Systemen durchzuführen, begründen die Partner ihr Engagement.
Gemeinsames Ziel sei es, ein Verfahren zur betriebswirtschaftlichen Kosten- und Nutzenbewertung einer RFID-Einführung zu etablieren. Dazu gehören die Berücksichtigung von Einsparungen in Prozesskosten - aber auch die Integration von indirekten Faktoren wie Reklamationen, Rechnungsprüfung, Bestandsqualität, Lieferservice, Kommissionierfehler und dergleichen. Anders als in den bereits bekannten Studien liege bei diesem Projekt das Augenmerk besonders auf der schwierig zu quantifizierenden Nutzenseite der RFID-Technologie, so das IML.
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