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News | Juli 2007
24.07.2007
Mit dem Kauf der Videoplattform Twango will Nokia sein Angebot für Gemeinschaften ausbauen. Und seine Stellung im Markt halten.
Bei einer Fusion gibt es immer eine Menge Marketing-Deutsch zu hören. Beim Ankauf der Firma Twango durch Nokia klingt das dann so: Man sei bei Nokia der Vision gefolgt, nahtlose Dienste anbieten zu können zu jeder Zeit, an jedem Ort, mit jedem Gerät. Nokia besitze eine große Auswahl an verbundenen Multimedia-Erfahrungen inklusive Musik, Navigation, Games und mit dem Ankauf von Twango nun auch Fotos, Videos und eine Reihe verschiedener Dokument-Arten. So lautet das Statement von Anssi Vanjoki, Executive Vice President bei Nokia.
Ein wesentlicher Grund für die Akquisition sei die Möglichkeit, mit Twango Inhalte plattformunabhängig und nutzerspezifisch aufzubereiten. Man lege besonderen Wert auf die Verbindung von Desktop und Mobiltelefon. Denn User seien nicht an den Grenzen der Anwendung interessiert, sondern an der Möglichkeit an allen Orten, die wichtig für sie sind, mit ihren Daten umgehen zu können. Und natürlich steckt hinter dem Ankauf auch der Wunsch ein großes Stück von Web 2.0-Kuchen abzubekommen. Nokia möchte so weiterhin führender Anbieter von mobilem Equipment bleiben und nach eigener Ansicht die weltweit erste Quelle für Video und Bild.
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