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News | Juli 2007
26.07.2007
P2P wird von vielen unachtsam genutzt - oft werden vertrauliche Dokumente versehentlich freigegeben. US-Behörden gehen sogar von einer Gefährdung der nationalen Sicherheit aus.
In einer Anhörung des US-Repräsentantenhauses haben sich hohe Politiker mit der Gefahr von P2P-Netzen für private, betriebliche und behördliche Daten auseinandergesetzt. Ursache für das Interesse der Volksvertreter: Bei Nachforschungen im populären Netzwerk Limewire fanden die Behörden nicht nur private Nutzerdaten, wie Bank- oder Steuerunterlagen, sondern auch Unternehmensstrategien einiger der 500 umsatzstärksten Unternehmen der USA - der sogenannten Fortune 500 -, vertrauliche Rechnungsunterlagen von Unternehmen, und sogar Details über politische Kampagnen und Militärgeheimnisse.
Das Haus geht davon aus, das P2P-Sharing für Konsumenten, Unternehmen und sogar staatliche Behörden ein hohes Sicherheitsrisko darstellt. Es sei nicht das Ziel, P2P-Technologien zu verbieten, so der Vorsitzende Henry Waxman im Eingangs-Statement zur Anhörung. Sie hätten für das Bildungswesen und Unternehmen ein hohes Potential. Dennoch sei es an der Zeit, für Konsumenten und Unternehmen gleichermaßen, sensible Daten besser zu schützen.
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