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ERP in Unternehmen viel zu holprig

01.08.2007 | Artikel drucken | Artikel empfehlen

Die meisten ERP-Systeme sind zu unflexibel, behäbig und zu wenig angepasst. Die meisten Firmen versuchen das mit Business-Process-Management-Konzepten zu beheben.

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Für Frust in den Unternehmen sorgen mit einer gewissen Routine mangelnde Flexibilität und fehlende Transparenz in der Business-IT, Abteilung Enterprise-Resource-Planning (ERP). Das ist größtenteils mit dadurch zu erklären, dass sich mehr als die Hälfte aller Unternehmen auf manuelle Prozessstrukturen verlässt. Die meisten Unternehmen ärgern sich über nicht erfüllte Anforderungen im Hinblick auf Funktionalität und Anpassbarkeit eingesetzter ERP- und Best-of-Breed-Lösungen. Deshalb beschäftigen sich mehr als die Hälfte der Unternehmen in 2007 mit der Einführung eines Business-Process-Management(BPM)-Konzeptes, um IT und Prozesse zu harmonisieren. Untersucht hat das eine Studie der Aberdeen Group in Kooperation mit Ramco Systems.

Flexibilität bleibt der kritische Kernpunkt beim ERP. Die Systeme führen geschäftskritische Funktionen aus, sind aber nicht in der Lage, sich auf schnell ändernde Unternehmensanforderungen oder auf spezifische Kundenwünsche einzustellen. Nur 15 Prozent der befragten Unternehmen glauben, dass ihnen ihre Anwendungen die gewünschte Flexibilität gewähren. Zudem sind mehr als zwei Drittel der Industrieunternehmen mit einer komplexen Supply-Chain der Meinung, dass ihre ERP-Systeme keine ausreichende Prozesstransparenz bieten. Als Alternative gilt eine Service-orientierte Architektur (SOA). Das Interesse an SOA-Middleware ist aber, insbesondere in größeren Unternehmen, geringer als für Business-Process-Management und Business-Intelligence.

Kernpunkte für die Entscheidung in Sachen BPM-Tools sind die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in der Anwendung, die Bedienbarkeit des User-Interfaces, die anforderungsgerechte Abbildung der Geschäftsprozesse, sowie die Integrierbarkeit mit dem Backend-ERP und anderen Geschäftsprozessanwendungen.

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