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News | August 2007
10.08.2007
Ein Mobilfunkanbieter und ein Web 2.0-Unternehmen arbeiten zusammen und machen eine Web 2.0-Site mobil.
In die Diskussion über fehlendes Engagement der Mobilfunkbetreiber in mobilen, sozialen Netzwerken schiebt sich die Kooperationsvereinbarung von simyo und Frazr. Simyo, seines Zeichens Mobilfunkanbieter, möchte den Web 2.0-Dienst Frazr auf das Handy holen. Mit Frazr, einem deutschen Klon des US-Dienstes Twitter, können Nutzer ihre momentanen Aktivitäten online posten. Beide Unternehmen hoffen, dass dieser Geschäftsidee mit dem Mobiltelefon genauso viel Erfolg beschert ist, wie der Online-Version.
Der Kernpunkt dieser Überlegung ist die Mobilität. Denn Nutzer können mittels Micro-Blog schauen, wo sich die Freunde befinden und was sie gerade tun oder eben selbst Auskunft darüber geben. Dafür wurde Frazr für das Mobiltelefon optimiert und ist unter frazr.mobi verfügbar. Als weiteres Verkaufsargument haben die Unternehmen die Preise niedrig gehalten. Simyo bietet seinen Kunden den so genannten Pay-As-You-Go-Datenpreis von 24 Cent pro MB an. Der simyo-Datenpreis sieht für die Übertragung pro Message dann etwa einen Cent vor, das Telefonieren mit anderen simyo-Kunden kostet fünf Cent pro Minute. Zielgruppe, wie sollte es anders sein, soll eine junge, communityorientierte Nutzerschaft sein, die unkomplizierte, mobile Kommunikation schätze, so Rolf Hansen von simyo.
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