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News | August 2007
13.08.2007
Eine Weltkarte zeigt, wo und was Shopper gerade anschauen und kaufen. Das soll impulsive Käufer zur Tat animieren.
Weil die meisten Konsumenten dem Rat anderer Kunden und Verbraucher mehr Aufmerksamkeit schenken als Markenwerbung, gibt es zahlreiche Online-Plattformen, die Mundpropaganda für Produkte fördern. Auch das fällt unter das etwas überreizte Label Web 2.0. Ein Spieler, der im Shopping 2.0-Angebot mitmischt und sich selbst Shopcast nennt ist ThisNext. Hier sollen potenzielle Kunden durch Shop-Angebote stöbern, Produkte und Dienste, die sie mögen empfehlen und teilen können.
Um das impulsive Moment beim Einkaufen noch zu verstärken, haben sich die Macher von ThisNext etwas Spezielles einfallen lassen: Die Activity-Map. Dieses Feature ist im Prinzip eine einfache Weltkarte und basiert auf Google Maps - entsprechend kann man sie ein- und auszoomen. Aber das ist nicht der Trick. Alle zwei bis drei Sekunden fliegt der Nutzer virtuell über den Globus und sieht Produkte, die Nutzer gerade anschauen oder tatsächlich kaufen. Die Betreiber des Shopcasts betonen, dass Impulse-Shopping niemals einfacher war.
Etwas gehemmt wird der Impuls allerdings durch die Wiederholung der Produktanzeigen. Vom Schnuppern bis zum Kauf lässt man sich schließlich Zeit - und in dieser Zeit wird das Produkt immer wieder angezeigt. Aber wahrscheinlich ist das gar nicht so schlecht, weil Kunden dann noch einmal die Chance haben, auf das Produkt zu klicken. Denn ein Zurück-Button für die Produkte gibt es nicht.
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