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News | August 2007
14.08.2007
Investor-Relations sollen nun auch in der virtuellen Welt betrieben werden. Eine Agentur unternimmt erste Schritte.
Nun wagt sich die respont GmbH als erstes deutsches Unternehmen für Finanzkommunikation in die virtuelle Welt Second Life. Trotz der Sicherheitsbedenken, die von Experten wie Gartner geäußert werden, und dem eigenen Resümee, dass Finanzkommunikation eine sehr sensible Kommunikationsform sei, möchte man sich im Metaversum engagieren. Das Unternehmen sehe einen Mehrwert in Second Life, da man über die klassische Geschäftsberichterstattung hinausgehen könne. Investor-Relation beginne dort, wo Aktionäre und Analysten Ihrem Kapital begegnen, sich informieren und austauschen könnten, erklärt Oliver Lohmann von respont.
Als erste Anwendung könne sich Mark Junkers von respont beispielsweise eine Hauptversammlung in Second Life vorstellen. So könne man den Aktionären umfassendere und spannendere Möglichkeiten bieten, online durch Proxy-Voting abzustimmen. Second Life erhöhe die Transparenz und Erreichbarkeit eines Online-Mediums, ist sich Junkers sicher. Eine weitere Möglichkeit wäre die gezielte Ansprache und Information der Aktionäre durch Mitarbeiter-Avatare. Webcasts sollen diese Möglichkeiten bei weitem nicht ausschöpfen.
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