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News | August 2007
20.08.2007
Mobile Video-Telefonie und -Messages erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Höhere Umsätze im Markt sind zu erwarten.
Viele Mobilfunkbetreiber weiten ihre Angebote für Video-Messaging und Video-Telefonie aus. So wird der Verkaufswert von einer Milliarde US-Dollar im Jahr 2007 auf über 17 Milliarden im Jahr 2012 ansteigen, mit einer Wachstumsrate von 74 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer Studie von ABI Research. Der allgemeine Web 2.0-Trend bei Websites, die es den Nutzern erlauben, selbst Mobile-Videos ins Netz zu stellen, werden die Nachfrage nach Mobile-Video-Services erhöhen, glaubt Dan Shey von ABI Research. Dennoch kann das Wachstum dieses Marktes weltweit durch Einkommensniveaus, Alternativen zu Messaging und Video sowie durch die Leistungsfähigkeit der mobilen Geräte auch gehemmt werden.
ABI Research hat die Trends in verschiedene Ländern untersucht und so Voraussagen für acht verschiedene Regionen der Erde getroffen. Demnach werden Nordamerika, Westeuropa und der Asien-Pazifik-Raum rund 90 Prozent der Umsätze aus Video-Services erzielen. Obwohl nur zehn Prozent der Einkünfte aus Entwicklungsländern kommen werden, sollen die Marktchancen dort nicht unterschätzt werden. Die größte Chance der Anbieter in Entwicklungsländern seien die Video-Messaging-Services, so Shey. Das Mobiltelefon sei das meist genutzte und übliche Medium. Da viele Menschen berufsbedingt ein- und auswanderten, könnte Video-Messaging eine gute Möglichkeit bieten, mit dem sozialen Umfeld in Kontakt zu bleiben.
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