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News | August 2007
21.08.2007
Wer erfolgreich Nutzer mobil ansprechen will, muss Mehrwert bieten. Wer das nicht tut, läuft Gefahr zu nerven und als Müll wahrgenommen zu werden.
Mit der Werbung auf dem Handy ist das so eine Sache, denn die meisten Nutzer fühlen sich durch sie belästigt. Das fand eine Studie von Universal McCann heraus. Demnach lehnen 61 Prozent der befragten Nutzer Werbung bei mobilen Internet- und TV-Diensten ab, obwohl man annehmen muss, dass das Nutzungsverhalten nicht anders sei als bei klassischen TV-Angeboten. Weit gefehlt: In den traditionellen Medien sei eine Unterbrechung weiter möglich und akzeptiert, nicht aber im mobilen Bereich, wo die Nutzer so viele Möglichkeiten haben zu wählen, woher sie ihren Content beziehen, erklärt Tom Smith von Universal McCann.
Es stellte sich auch heraus, dass Nutzer Werbung nur dann akzeptierten, wenn sie einen Vorteil mit sich bringt. Als Beispiel wird eine Kampagne des Getränkeriesen Coca-Cola genannt. Dort wurden zu Werbezwecken Songs bei iTunes verschenkt. Fazit: Wenn für Konsumenten kein klarer Nutzen ersichtlich ist, wird die Werbebotschaft als Werbemüll empfunden und demnach abgelehnt. Mobile Werbung wird auch abgelehnt, weil Nutzer sich in irgendeiner Form in ihren Aktivitäten unterbrochen fühlen, so die Studie weiter. Das Problem sei hier wieder die Möglichkeit der Konsumenten schneller zu anderen Anbietern zu wechseln.
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