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05.09.2007 - Ein Analyse-Tool soll den Aufmerksamkeitsgrad von Online-Werbung voraussehen können. Abgelesen wird an der Site-Umgebung.

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Klicks sagen nicht die ganze Wahrheit

05.09.2007

Ein Analyse-Tool soll den Aufmerksamkeitsgrad von Online-Werbung voraussehen können. Abgelesen wird an der Site-Umgebung.

Um Nachvollziehen zu können, wie lange Besucher einer Website eigentlich Online-Werbung betrachten, hat das US-Start-Up The Fifth Network eine Methode ins Leben gerufen, die genau das herausfinden soll. Attention-Targeting nennt sich die Methode - sie soll zudem noch helfen, die Betrachtungszeit der Werbung zu erhöhen. Dabei basiert die Targeting-Technologie auf Nielsens Ranking-Initiative für Publisher nach der Zeit die gemessen wird, die Nutzer auf einer Site verbringen, sowie auf einer Studie der Online Publishers Association (OPA), die zeigt, dass Nutzer die meiste Zeit online verbringen.

Predictive-Technology ist der Markenname der Attention-Targeting-Methode und verbessere, nach Feststellung der Entwickler, Aufmerksamkeitsspannen für Online-Werbung um bis zu 300 Prozent. Die Technologie nutzt google-ähnliche Web-Spider, um Publisher-Sites abzusuchen, zu lesen, zu analysieren und in Echtzeit zu loggen. Danach wird die Zeit, die Nutzer voraussichtlich mit einer bestimmten Werbung verbringen, geschätzt, basierend auf einer Anzahl bestimmter Parameter – darunter die Art des Inhaltes, der Kontext des Inhaltes, die Zahl der Wörter auf der Seite, die Funktionalität der Seite und mögliche Anwendungen oder Metadaten der URL.

Wenn Publisher dann die Werbung des Marketers einbinden, können sie mit der Predictive-Technology nun im Voraus ablesen, ob eine Werbung überdurchschnittlich angeschaut oder ob sie links liegen gelassen wird. Momentan sei die Technologie noch exklusiv für Kunden, soll aber bald für Publisher und Networks lizenziert werden. Zudem könne die Methode mit anderer Targeting-Technologie wie Contextual- and Behavioral-Targeting gekoppelt werden.

 


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