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News | September 2007
10.09.2007
Mobile Technologien befinden sich in stetiger Entwicklung. Doch der Wettbewerb bei Mobile-Video kann Mobilfunker gefährden.
Milliarden werden ausgegeben, um Systeme zu entwickeln, die in der Lage sind, Videos auf mobile Endgeräte zu schicken. In-Stat jedoch weist darauf hin, dass mobile nicht unbedingt das gleiche bedeutet wie cellular. Die neuen Technologien und Geschäftsmodelle befinden sich zurzeit in einer besonderen Entwicklung. Und zwar in einer Entwicklung, die die Möglichkeit der Netzbetreiber, an Video-Content zu verdienen, bedrohen kann. So werden Netzbetreiber bald feststellen müssen, dass Konsumenten nicht mehr an Video-Angeboten interessiert sind, sobald andere Arten dieses Services verfügbar sind, erklärt David Chamberlain von In-Stat.
Von den fünf Methoden des Mobile-Video-Vertriebs, die in einer Studie untersucht wurden, laufen zwei außerhalb des derzeitigen Handynetzes. Eine Dritte, Out-of-Band-Video, scheint sich eher durch wirtschaftlichen Nutzen als durch technische Notwendigkeit zu begründen. Große Störungen für Mobilfunkbetreiber seien von Free-to-Air-Mobile-Video zu erwarten. In den USA können technikaffine Nutzer zudem durch zeitverschobene Services der Anbieter Orb and Sling Media die umzäunten Gärten der Betrieber umgehen. Und trotz der Dienste der Mobilfunkbetreiber, die zuerst auf dem Markt waren, fehlt die Nutzerschaft. Apathie heißt hier das Stichwort.
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