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News | September 2007
25.09.2007
In Deutschland wirkt die SMS-Werbung noch. Doch unautorisierte Werbe-SMS bedrohen die hohen Reaktionsraten und damit den Erfolg.
Überraschend hoch ist die Reaktion auf SMS-Werbung in Deutschland. Im Juli 2007 wurden insgesamt 15 Millionen Werbe-SMS versandt, 32,5 Prozent der Abonnenten haben SMS-Werbung erhalten und erstaunliche 5,7 Prozent reagieren auf diese SMS. Das sind Ergebnisse einer Studie von M.Metrics. Entsprechen begeistert zeigt sich auch Evan Neufeld, Senior-Analyst bei M:Metrics. Der Grad der Interaktion sei beeindruckend, verglichen mit jeder anderen Form von Werbung heutzutage.
Die frühen Tage der SMS-Werbung seien vergleichbar mit dem Erscheinen der eMail, die anfangs auch ein sehr effektives Werbemedium mit hohen Konversionen war. Spam und das hohe eMail-Aufkommen haben den Wert der eMail jedoch reduziert. Im spanischen Markt, der das meiste Aufkommen an Werbe-SMS hat, ist auch die Response-Rate die niedrigste. Daraus schlussfolgert Neufeld, dass es eine ähnliche Entwicklung wie bei der eMail-Werbung geben könnte.
Der Trick sei seiner Meinung nach die Interaktion durch Zielgenauigkeit aufrecht zu erhalten. Das hieße auch vertrauensvolle Partner zu gewinnen und der Frequenz der Werbenachrichten Einhalt zu gebieten. In Deutschland erhalten 23,5 Prozent der Mobilfunknutzer SMS-Werbung, der sie zugestimmt haben. Allerdings stammen 19,9 Prozent der Werbe-SMS von anderen Quellen und sind unautorisiert. Der europäische Durchschnitt unautorisierter SMS-Werbung liegt bei 21,1 Prozent.
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