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02.10.2007 - Ernüchternde Bilanz: Newsletter sind fehlerhaft, verstoßen gegen Gesetze und bieten wenig Mehrwert. Eine Studie klärt auf und gibt gleich noch Praxistipps.ECIN Home | Aktuell |
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eMail-Newsletter schlichtweg schlecht
02.10.2007
Ernüchternde Bilanz: Newsletter sind fehlerhaft, verstoßen gegen Gesetze und bieten wenig Mehrwert. Eine Studie klärt auf und gibt gleich noch Praxistipps.
98 Prozent aller eMail-Newsletter haben mindestens einen Mangel. Das ist das leicht beunruhigende Ergebnis einer Studie der Agentur absofort. Leicht beunruhigend deshalb, da sich die meisten Schwächen schnell beheben ließen. Im Einzelnen sieht das so aus: 48 Prozent der eMail-Newsletter haben ein bis drei Mängel, 35 Prozent vier bis sechs Mängel, neun Prozent sieben bis zehn Mängel und sechs Prozent mehr als zehn Mängel. Professionelle Newsletter von Großunternehmen haben in der Studie nicht zwangsläufig besser abgeschnitten als Newsletter von kleinen Unternehmen.
Erhöhte Abmahngefahr besteht bei 68 Prozent der verschickten eMails, denn dort findet der Abonnent entweder keinerlei Hinweise zum Datenschutz oder muss diese gesetzlich vorgeschriebenen Informationen in den AGB suchen. Auch das Newsletter-Impressum ist in 52 Prozent der Fälle fehlerhaft. Was die Anmeldung betrifft, so liegen 35 Prozent aller Anmeldeseiten drei Klicks oder mehr von der Startseite entfernt. Zudem ist bei 28 Prozent der Anmeldevorgang umständlich und verlangt zu viele persönliche Daten. Nur 42 Prozent der Newsletter-Versender bieten das sichere Double-Opt-In-Verfahren, bei dem der Abonnent ein zweites Mal den Empfang bestätigen muss.
In Sachen Newsletter-Design zeichnet die Studie ebenfalls kein gutes Bild, denn viele von ihnen haben eine überholtes, bilderlastige Optik. Da 45 Prozent auf Multipart-Aussendungen verzichten, kommt ein erheblicher Teil der Newsletter entweder gar nicht bei den Abonnenten an oder wird fehlerhaft angezeigt. Wenn doch, dann bescheinigt die Studie den meisten Mails einen reinen Selbstzweck ohne jedes Potenzial einer Kundenbeziehung. Neben der berechtigten Kritik gibt die Studie aber auch Praxistipps wie Versender Fehler beheben können.
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