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News | Oktober 2007
04.10.2007
Werbung 2.0 sollte Meinungsmacher und Otto-Normal-Nutzer gezielt ansprechen und auf Interaktion setzen. Die Bedürfnisse auf Seiten der Nutzer sind jedenfalls schon da.
Es wird viel diskutiert über die Marketing-Funktionen das Web 2.0. Eine Studie von Harris Interactive stellte nun fest, dass besonders männliche User im Alter zwischen 15 und 34 Jahren zur Beteiligung in Online-Foren tendieren und auch verstärkt darauf Wert legen, was andere Nutzer über Produkte zu sagen haben. Harris Interactive schließt daraus die Handlungsmaxime für Unternehmen, die für sie wichtigen Meinungsführer zu identifizieren, um mit ihnen bevorzugt in Kontakt zu treten.
Die Studie unterstreicht die Nützlichkeit von Online-Videos für virale Marketing-Strategien. Bis zu 23 Prozent der männlichen Internetnutzer im Alter von 15-34 Jahren in Südwesteuropa haben innerhalb der letzten sechs Monate einen Online-Werbespot an Freunde und Bekannte weitergeleitet. Für 55 Prozent spielt das Gefallen die entscheidende Rolle.
Die Deutschen reagieren etwas verhaltener auf Online-Werbung als die User in Südwesteuropa. Die Studie rät deshalb Werbung auf Web 2.0-Seiten stärker an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen. 64 Prozent der jungen Internet-User sind demnach auch der Meinung, dass gerade Werbung auf persönlichen Internetbereichen, wie beispielsweise auf Blogs sowie Seiten wie MySpace oder Facebook, noch besser auf die Zielgruppe abgestimmt werden sollte. Die Deutschen wollen es interaktiver als anderswo im Internet. Partizipative Strategie mit Fokus auf Meinungsmultiplikatoren laute deshalb, laut Harris, das Motto für den Werbeerfolg im Web 2.0.
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