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News | Oktober 2007
05.10.2007
Die deutschen Käufer lassen sich von ihrem Online-Bezahlverhalten schwer abbringen. Auch die Zahlungssysteme kommen nur langsam in Fahrt.
Von wegen Kreditkarte im Internet - die meisten Deutschen bevorzugen nach wie vor das Lastschriftverfahren. 38 Prozent der Deutschen waren das laut einer Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in 2006. Die Kreditkarten nutzten nur 20 Prozent der Online-Shopper. Davor kam aber noch die Rechnung mit 29 Prozent. Nach der Kreditkarte kommen Nachnahme mit 17 Prozent und Online-Zahlungssysteme wie Paypal oder T-Pay mit elf Prozent. Altbewährt sei hier das Stichwort für die Verbraucher, so der BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer.
Online-Zahlungssysteme werden überdurchschnittlich von Männern gebraucht. Fast doppelt so häufig, wie sich herausstellte, denn 15 Prozent der Männer haben bereits mit diesen Systemen bezahlt, im Gegensatz zu sieben Prozent der Frauen. Ein ähnliches Gefälle ergibt sich bei der Alterstruktur der Käufer. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen haben 20 Prozent schon einmal ein Online-Zahlungssystem verwendet, bei den Über-60-Jährigen nur zwei Prozent. Und das, obwohl das Sicherheitsbedürfnis bei den älteren Verbrauchern höher ist.
Insgesamt kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Online-Shopping in Deutschland immer beliebter wird. 38 Prozent der Deutschen haben im vergangenen Jahr online eingekauft - das sind doppelt so viele wie 2003. Der EU-weite Durchschnitt liegt etwa bei 20 Prozent. Wachstumsmotor sind unter anderem die Musik-Downloads.
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