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News | Oktober 2007
12.10.2007
Neue offene Standards sollen schon bald die Integration von webbasierten Anwendungen ermöglichen. Damit dürften sich in der 3D-Welt neue Geschäftsmöglichkeiten auftun.
Linden Labs, der Entwickler der virtuellen Welt Second Life, hat nun eine Kooperation mit dem Softwarehaus IBM bekannt gegeben. Ziel der beiden Firmen ist es, für die technologische Basis offene Standards zu entwickeln, um somit die Zukunft von Second Life zu sichern. Dahinter steht die Ansicht, dass sich immer mehr Unternehmen und Dienstleister in der 3D-Welt engagieren. Damit diese ihre Dienste und Leistungen auch schnell und unkompliziert einbinden können und nicht an technologischen Hürden scheitern, wird also umgebaut. Im Vordergrund steht deshalb auch die Integration des bestehenden Webs (und dessen Anwendungen) in Second Life.
Grundlagen dafür sind laut IBM Open-Source-Entwicklungen und -Standards, die es beispielsweise Endnutzern ermöglichen sollen, von einer Welt in die andere zu wechseln. Beide Unternehmen kündigten an, so etwas wie einen universellen Avatar zu entwickeln, der nicht nur in Second Life funktioniert, sondern auch in allen anderen virtuellen Welten. Das ist die Endnutzer-Seite. Für die Unternehmen wird es interessant bei der Bekanntgabe der Integration von Web-Anwendungen in der 3D-Welt. Völlig unabhängig von der Quelle sollen Business-Applications und Datendepots bald auch in virtuellen Welten funktionieren und die Geschäftmöglichkeiten so stark erweitern.
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