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News | Oktober 2007
16.10.2007
Die eigene eMail-Kampagne wird schneller als Spam wahrgenommen als manchem Marketer lieb ist. Zum Teil liegt das auch an den Mail-Clients.
Nicht überraschend kommt das Ergebnis der Umfrage von Dot Email unter US-Nutzern, die unerwünschte Werbebotschaften per Mail kurzerhand zu Spam erklären. Auch nicht überraschend ist die Erkenntnis, dass zukünftige Kampagnen dadurch in ihrer Lieferbarkeit stark beeinträchtigt werden und Marketer sich ihre wertvollen Listen zerstören. Überraschend ist dagegen die Diagnose Michael Weisels von Gold Lasso, einem Sponsor von Dot Email, der erkannt habe, dass eine Menge Verantwortliche nicht die Kraft des Spam-Knopfes in den eMail-Clients erkannt haben. Risikoeingrenzung heißt das Stichwort und die Maßnahmen dazu sind relevante Informationen und Empfänger, die das ausdrücklich wünschen.
Den Befragten zufolge hat AOL bei 38,4 Prozent die niedrigsten Lieferraten, Google Mail bei 7,1 Prozent die höchsten. MSN/Hotmail ist zweiter auf der Negativ-Liste. Bei 21,4 Prozent der Befragten kamen die schlechtesten Lieferergebnisse vor. Platz drei und vier gehen an Earthlink und Yahoo mit 17 und 16,1 Prozent. Einer Umfrage von MailChimp nach sollten Marketer im englischsprachigen Raum zudem die Wörter Help, % off und Reminder für Betreffzeilen vermeiden. Die Leute reagierten einfach nicht mehr darauf, heißt es in der Begründung. Das könnte der erste Schritt zur Nervensäge sein.
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