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News | Oktober 2007
22.10.2007
Bisher ist die Beliebtheit von Second Life wohl überschätzt worden. Mit Mobile-Devices könnten wieder mehr Nutzer angelockt werden.
Der Hype, der in der letzten Zeit um Second Life gemacht wurde, passt nicht so richtig zu seinem wirklichen Markteinfluss. Das jedenfalls sagt die Yankee Group. Entgegen der laufenden Berichterstattungen in der Presse, erfahren Metaverses wie Second Life zurzeit wieder ein rückläufiges Wachstum. Außerdem haben sie einen begrenzten Einfluss, da ihre Erlebnisse an die virtuelle Welt gebunden sind.
Die durchschnittliche Nutzung durch Unique-Resident fiel im letzten Jahr um 66 Prozent auf 3,8 Stunden pro Monat. Diese Abnahme unterstreiche, welche Herausforderung es sei, mit virtuellen Welten ein breites Publikum zu erreichen. Es sei allerdings nicht alles verloren, sagt Christopher Collins von der Yankee Group. Um ein größeres Potential auf dem Markt zu entfalten und auch den Nerv von Otto Normalverbraucher zu treffen, müssten die Erlebnisse der virtuellen Welt und Metaverses lösgelöst sein. Daher haben Unternehmen, die einen Fernzugriff auf ihre Erlebniswelten, wie durch mobile Endgeräte anbieten, einen Vorteil gegenüber PC-zentrierten Unternehmen.
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