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News | Oktober 2007
23.10.2007
Besonders kleine Unternehmen mit geringem Budget setzen auf soziale Netze und virales Marketing. Kunden werden deshalb aber leider nicht besser gebunden.
Das Zusammenspiel zwischen klassischen und alternativen Formen klappt nun in der Praxis besser als noch vor zwei Jahren. Zudem werden Werbeformen wie virale Konzepte, Word-of-Mouth-Marketing und Keyword-Advertising wesentlich häufiger und konsequenter eingesetzt als noch vor zwei Jahren. Das sind die ersten auffälligen Ergebnisse einer Studie der GfK im Auftrag der Agenturen Robert & Horst Marketing und webguerillas. Ältere Konzepte, wie Guerilla-Marketing, bekommen nach wie vor keine Unterstützung aus der PR-Abteilung, was ihr Reichweitenpotential erheblich minimiert. Im Allgemeinen gilt: je kleiner das Werbebudget eines Unternehmens, desto größer ist der Hang zu solch alternativen Werbeformen. Besonders beliebt sind Videos im B2C-Bereich. Bei 34,3 Prozent ist Video bereits im Einsatz, 20,6 Prozent planen die Implementierung.
Social-Communities werden besonders häufig von denjenigen Unternehmen aufgebaut und betrieben, die über zehn Prozent ihres Budgets für alternative Werbeformen ausgegeben. 16 Prozent setzen sie bereits ein, 14,2 Prozent wollen sie aufbauen. Zum Vergleich: Unter den Unternehmen, die nur bis zu fünf Prozent in alternative Werbeformen investieren, sind es nur 8,6 Prozent. Die Studie hält aber auch fest, dass, obwohl die Werbeformen sehr hohen Impact beim Nutzer haben, die Bindung sehr stark zu wünschen übrig lasse. Dass alternative Werbeformen die Kontaktqualität erhöhen könnten, glaubt nur noch jeder zehnte befragte Entscheider; 2005 waren es noch 21,5 Prozent.
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