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News | Dezember 2007
13.12.2007
In interaktiven Kunden-Labors sollen die Produkte der Zukunft entwickelt werden. Nur so könne der kritische Konsument zum Prosumenten werden. Aktuelle Beispiele aus Großunternehmen liefert ein Fachportal.
Die Marketing-Manager müssen ihre potenziellen Kunden genau kennen und verstehen; das fordert das Fachportal business-wissen.de und nimmt dazu aktuelle Trends aus Großunternehmen unter die Lupe. Kunden würden sich in Wikis, Blogs und Communities selbstständig machen und ihr eigenes Word-of-Mouth-Marketing betreiben. Wer am Ball bleiben will, so die Erkenntnis der Fachleute, müsse vor allem kritische Kunden einbinden, Relevanz beweisen und Nutzen vermitteln um so für die Konsumenten glaubwürdig und konsistent zu bleiben.
Um zu verstehen, was der Kunde will, müssten die Marketer vor allem empathisches Verhalten zeigen, und sich in die Kunden hineinversetzen. So habe der dänische Spielzeughersteller Lego als einer der ersten erkannt, wie wichtig die so genannten Prosumenten für das neue Marketing seien. Sie kauften nicht nur, sondern brächten kritische Ideen ein. So könne das Produkt weiterentwickelt werden und die vormals kritischen Konsumenten seien zu Botschaftern des optimierten Produkts geworden. Mit seinem Projekt Mindstorm lädt Lego seine Kunden dazu ein, die Software zu hacken, weiter zu entwickeln, Sensoren, Motoren und Kontrollvorrichtungen zu dekonstruieren sowie neu zu programmieren, um so zu verbesserten Produkten zu gelangen.
Unternehmen wie Procter & Gamble, Google oder FedEx betreiben ebenfalls interaktive Labore, in denen sie neue Produkte oder Dienstleistungen gemeinsam mit den Kunden entwickeln und ausprobieren, weiß business-wissen.de zu berichten.
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