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News | Januar 2008
31.01.2008
Zuckerbrot und Peitsche- so könnte man die Änderungen für Händler bei eBay zusammenfassen. Wer gut ist, wird belohnt, wer schlecht ist, bestraft.
Die Auktionsplattform eBay möchte die Verkäufe ankurbeln und nimmt deshalb sukzessiv einige Änderungen vor. So sollen die Gebühren für das Einstellen von Artikeln gesenkt, die Anforderungen an die Verkäufer erhöht, sowie den besten Verkäufern Preisnachlässe gewährt werden. John Donahoe, künftiger Präsident und Vorstandsvorsitzender von eBay, begründet diese Schritte mit der gestiegenen Angebotsvielfalt im Online-Handel und der daraus resultierenden gestiegenen Erwartungshaltung der Kunden.
Die Änderungen der Gebührenstruktur werde in den einzelnen Ländern auf unterschiedliche Weise umgesetzt. Ziel sei es, die Verkäufer zu ermutigen, noch mehr Artikel bei eBay einzustellen und ihre Angebote dabei verstärkt mit Bildern zu versehen. Das soll dann die Käufer aktivieren. Die detaillierten Veränderungen der Gebührenstruktur für den deutschen eBay-Marktplatz werden am 11. Februar bekannt gegeben.
Gleichzeitig werden Verkäufer unter Druck gesetzt, die beispielsweise überhöhte Versand- und Verpackungskosten führen. Zudem sollen die Angebote von Verkäufern, mit denen Käufer besonders unzufrieden sind, zukünftig in den Suchergebnisseiten weiter unten angezeigt werden. Auch ohne PayPal werden Verkäufer nicht mehr auskommen, die in die Kritik geraten sind. Im Gegenzug sollen denjenigen Powersellern Preisnachlässe gewährt werden, die ihre Angebote sorgfältig beschreiben, die Ware schnell versenden und dafür angemessene Versand- und Verpackungsgebühren verlangen.
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