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News | Februar 2008
07.02.2008
Über die Influencers an die Influenzia-Patienten: Wie wichtig Web 2.0 im Bereich B2B ist, zeigt eine Fallstudie aus dem Bereich Pharma und Medizintechnik.
Wer sich beruflich in sozialen Netzen engagiert, kann nicht nur Kunden direkt gewinnen - auch im Umgang mit Geschäftspartnern macht sich Web 2.0-Interesse bezahlt. Für die Medizinbranche hat das nun eine Fallstudie der Marktforscher von Jupiter Reseach belegt. In diesem Bereich engagieren sich ein Drittel aller Ärztinnen und Ärzte in fachspezifischen Online-Communities. Diejenigen, die sich in Blogs, Foren, Business-Plattformen und -Netzwerken engagierten, nahmen zu 63 Prozent auch an Marketing-Programmen von Pharma-Partnern teil. Ihre Kolleginnen und Kollegen ohne diese Vernetzung kamen lediglich auf 53 Prozent.
Mediziner, die sich in Netzwerken organisierten und austauschten, gelten als einflussreiche Meinungsführer. So informierten die Aktiven andere Ärzte (66 Prozent) und auch Patienten (58 Prozent) über Webseiten und Produkte von Anbietern, mit denen sie sich vernetzt hatten. Daraus schließt Jupiter, zumindest für die Bereiche Medizin und Pharma, dass es sich für die großen Unternehmen lohne, über einflussreiche Mittelsleute zu werben. Pharmazeutische Unternehmen, die die sozialen Netzwerke ignorierten, könnten wichtige Marketing-Chancen verpassen, so David Schatsky von Jupiter Research abschließend.
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